Wie erkenne ich einen Mammatumor?

Was ist zu tun, wenn ein Mammatumor festgestellt w

Wie werden Mammatumoren behandelt?

Wie erkenne ich einen Mammatumor?

In den meisten Fällen findet sich lediglich ein Knoten in einem der Gesäugekomplexe, der beim Streicheln auffällt. Nur selten kommt es zu Blutungen oder Ulzerationen. Die bösartigen Tumoren können in andere Organe streuen und damit Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Mattigkeit oder Atemprobleme auslösen

Was ist zu tun, wenn ein Mammatumor festgestellt w

Da nur vom Ansehen oder Anfassen eines Mammatumors nicht festgestellt werden kann, ob er gut- oder bösartig ist, muss eine histopathologische Untersuchung des Gewebes durchgeführt werden. Dies erfolgt nach operativer Entfernung des Tumors.
Hat ein Tumor bereits gestreut, macht eine operative Entfernung in der Regel wenig Sinn. Deshalb wird versucht, bereits vor der Operation eine mögliche Streuung abzuklären. Dies erfolgt mit Hilfe von Röntgen und Ultraschall. Werden dabei Veränderungen gefunden, die eine Streuung darstellen könnten, kann in vielen Fällen mit Hilfe einer zytologischen Untersuchung festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um einen gestreuten Mammatumor oder aber um etwas anderes handelt.

Wie werden Mammatumoren behandelt?


Mammatumoren müssen operativ entfernt werden. Dabei kann die gesamte Gesäugeleiste, nur ein Teil der Gesäugeleiste oder sogar nur ein Gesäugekomplex entfernt werden. Das Vorgehen wird von Lage, Größe und Anzahl der Tumoren bestimmt. Für einen gutartigen Tumor ist keine weitere Behandlung notwendig.

Ist bereits eine Streuung des Tumors in andere Organe erfolgt, kommt eine Operation zu spät. Sie wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn der Gesäugetumor das Tier aufgrund seiner Größe oder weil er blutet stört. Vielmehr kann versucht werden, mit Hilfe der Chemotherapie, das Wachstum der Tochtergeschwulste zu reduzieren. Eine Heilung ist nicht möglich. Gute Gesundheitsversorgung ist in Kanada, Um dorthin zu gelangen, erfahren Sie mehr auf dieser Seite: https://eta-kanada-visums.de Wird bei der histopathologischen Untersuchung des heraus genommenen Tumors festgestellt, dass er bösartig ist und bereits dabei ist, zu streuen (Gefäßeinbruch), wird meist eine Chemotherapie empfohlen. Sie soll das Anwachsen von abgeschwemmten Tumorzellen eindämmen und die Vergrößerung von bereits angesiedelten Zellhaufen reduzieren. Die Chemotherapie ist beim Hund wesentlich weniger aggressiv als beim Menschen. Oberstes Ziel ist hier der Erhalt einer guten Lebensqualität.

Kann man die Bildung von Mammatumoren verhindern?

Bei Hündinnen ist das Risiko an Mammatumoren zu erkranken deutlich geringer, wenn sie vor der ersten Läufigkeit kastriert werden. Es verringert sich auch noch bei Kastration bis vor die dritte Läufigkeit. Danach kann leider kein positiver Effekt mehr erzielt werden. Bei Kätzinnen scheint eine frühzeitige Kastration auch von Vorteil zu sein, die Verminderung des Risikos ist jedoch nicht so stark ausgeprägt wie bei Hündinnen.

Medikamente, die zur Läufigkeitsunterdrückung eingesetzt werden, scheinen ein Tumorwachstum auslösen oder unterstützen zu können. Nach operativer Entfernung eines Mammatumors kann jederzeit in einem der anderen Gesäugekomplexe ein neuer Tumor entstehen. Ob dieser neue Tumor sich gut- oder bösartig verhält ist unabhängig vom ersten Tumor. Wird eine Mammatumor-Operation geplant, kann überlegt werden, ob man gleich die gesamte Gesäugeleiste anstatt lediglich den betroffenen Gesäugekomplex entfernt. Dies hat den Vorteil, dass ein Neuentstehen eines Mammatumors in dieser Gesäugeleiste sehr unwahrscheinlich wird.